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Rekordbeteiligung beim TTBW-Race Juni 2026 in Fr.-St. Georgen

Tirnierteilnehmer beim TTBW-Race Juni 2026

Das TTBW-Race am 13. Juni 2026 beim AV Germania Freiburg-St. Georgen brachte gleich mehrere Premieren. Erstmals seit dem Beginn der Race-Serie Anfang 2020 wurde im Bezirk Breisgau ein Turnier mit der Höchstzahl von 16 Teilnehmern ausgetragen. Mit sieben Spielern stellte der gastgebende AV (Turnierleiter: Alexander Postniakow) zudem so viele Teilnehmer wie noch nie bei einem Race. Entsprechend häufig kam es im Verlauf der sechs Runden zu vereinsinternen Duellen.

Auch die Spielbedingungen konnten verbessert werden. Die Fenster der Halle wurden mit einer Plane verdunkelt, sodass das störende Sonnenlicht weitgehend ausgeschaltet wurde. Dadurch blendete es an den Tischen kaum noch und die Teilnehmer konnten unter deutlich besseren Bedingungen spielen.

Die neuen Sichtblenden gegen die störende Sonneneinstrahlung

Sportlich bestimmten Maciek Helbin und Lukas Noeske das Turnier. Helbin blieb in seinen sechs Begegnungen ungeschlagen und bezwang unter anderem Noeske mit 3:1. In einer hochklassigen Partie setzte er sich mit 11:7, 7:11, 14:12 und 11:8 durch. Auch Sebastian Grünwaldt, David Fischlewitz und Elias Bauknecht mussten die Stärke des späteren Siegers anerkennen. Helbin gab im gesamten Turnier lediglich drei Sätze ab.

Noeske belegte mit fünf Siegen den zweiten Platz. Seine einzige Niederlage erlitt er gegen Helbin. Gegen Grünwaldt musste er dagegen über die volle Distanz gehen: Nach einer 2:0-Satzführung ließ er seinen Gegner noch einmal herankommen, gewann den Entscheidungssatz jedoch deutlich mit 11:4. Seine übrigen vier Partien entschied Noeske jeweils ohne Satzverlust für sich. Aus Sicht unseres Vereins schnitten Stefan Brandhorst und Wilhelm „Willi“ Schnorr am besten ab. Beide beendeten das Turnier mit einer Bilanz von 4:2 Spielen. Schnorr verlor zunächst gegen Jakob Treiber, gewann danach aber unter anderem klar gegen Marvin Koblitz und Elias Bauknecht. Auch das abschließende Spiel gegen Jan Pascal Gontran entschied er mit 3:0 für sich.

Stefan Brandhorst fand nach Niederlagen gegen Noeske und Bauknecht immer besser in das Turnier. Es folgten vier Siege in Serie. Besonders umkämpft war die Partie gegen Stefan Ringwald: Brandhorst setzte sich nach fünf Sätzen mit 11:9, 11:13, 11:7, 8:11 und 11:4 durch. Zum Abschluss gewann er gegen Nedjat Hajrizaj deutlich mit 3:0.

Mehrere Partien gingen über die volle Distanz. Elias Bauknecht bezwang Helmut Fiebig im fünften Satz mit 11:9, Robert Helgiu setzte sich gegen Tim Halsch ebenfalls knapp mit 11:9 im Entscheidungssatz durch. Fiebig gewann seinerseits ein enges Fünfsatzspiel gegen Marvin Koblitz mit 14:12. Alexander Postniakow drehte gegen Tim Halsch einen 0:2-Satzrückstand und gewann noch mit 3:2.

Das voll besetzte Teilnehmerfeld, die zahlreichen Vereinsduelle und die verbesserten Lichtverhältnisse machten das Turnier zu einem besonderen Race. Mit Maciek Helbin als ungeschlagenem Sieger und Lukas Noeske auf dem zweiten Platz setzten sich am Ende die beiden stärksten Spieler des Tages verdient durch.